Die Zukunft des Handels. Wenn man mit Konsumenten spricht, wünschen sich viele einen Weg den lästigen Gang zur Kasse zu umgehen. Eine Lösung bietet Caper, der weltweit erste KI-gesteuerte Einkaufswagen. Bereits Anfang des Jahres habe ich über die innovative Technologie des Unternehmens berichtet, doch heute gibt es einen neuen Meilenstein auf dem Weg zum KI gesteuerten Einkaufen.

Wie heute bekanntgegeben wurde, hat Caper seine Smart Cart Technologie bei Sobeys, einer der größten Lebensmittelketten in Nordamerika, von nun an im Einsatz. Diese Partnerschaft macht Caper und Sobeys zur ersten Kette, die einen automatisierten Checkout im Live-Betrieb einsetzen. Die Besucher von Sobeys 41.000 qm großen Point-of-Sale in Oakville, Ontario können die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz austesten. Dies kann dabei erst der Start sein, denn Sobeys betreibt mehr als 1.500 Filialen in Kanada.

 

„We’re constantly looking for new ways to evolve the grocery shopping experience.“ – Mathieu Lacoursiere, Vice President, Retail Support bei Sobeys Inc.

 

Wieso ein Smart Cart dem Einkauf helfen kann

In der Vergangenheit habe ich umfangreiche Untersuchungen zum Einkaufserlebnis im Einzelhandel geführt. Alle Interviewpartner und Befragten waren sich dabei einig, dass sie das lange Warten an der Kasse am unangenehmsten wahrnahmen. Auch wenn es bereits Self-Check-Outs gibt, musste bislang trotz allem der Einkauf aus dem Wagen genommen und auf ein Kassenband gelegt werden.

Der Caper Smart Cart verbessert durch seine KI gestützte Scanfunktion das gesamte Einkaufserlebnis. Von interaktiven Bildschirm-Angeboten, auf den Nutzer zugeschnittene Empfehlungen bis hin zu Rezeptideen bietet der Wagen ein vollumfängliches Angebot an den Konsumenten. Wenn die Partnerschaft zwischen Caper und Sobeys ein Erfolg ist, kann die Technologie schnell skaliert werden, um viele Standorte zu bedienen, was besonders wertvoll für Händler mit vielen Filialen ist.

Caper und Sobeys sind wunderbare Beispiele, wie traditionelle Branchen neue Wege gehen und sich neuer Technologien bedienen können, um die Unternehmenswelt der Zukunft aktiv zu gestalten.

 

 

Beitragsbild: Caper

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