Mit dem Open Innovation Ansatz können Unternehmen einen völlig neuen Blick auf ihr Produkt erhalten. Durch die Hinzunahme von externen Stimmen bei der Ideenfindung, kann das Ergebnis vielschichtiger und problemorientierter Ausfallen.

Das Kundenwissen, bzw. die Informationen der externen Innovationsquellen, ergänzt dabei das bereits im Unternehmen vorhandene und sorgt bei den durchführenden Firmen zu einem Marktvorteil. Insgesamt lassen sich dabei verschiedene Quellen definieren.

 

Interne Quellen für Open Innovation Prozesse

Die besten Quellen für neue Ideen liegen häufig direkt im eigenen Unternehmen. Man muss jedoch beim Open-Innovation Prozess über die Grenzen der einzelnen Abteilungen blicken. Das Innovationsmanagement wird nicht von Erfolg gekrönt sein, wenn jeder nur das tut, was er immer tut. Das gut gemischte Team, auch jenseits der F&E Abteilungen bei der Open Innovation ist Erfolgsversprechend.

Das Innovationsteam muss Abteilungsübergreifend agieren und eine Schnittstelle zu allen Bereichen des Unternehmens darstellen. In vielen Unternehmen, so meine Erfahrung, schlummern viele Potenziale, die man zunächst entdecken muss. Um diese jedoch zu finden und optimal zu steuern, braucht es einen guten Innovationsmanager.

 

Externe Quellen für Open Innovation Prozesse

Der zentrale Ansatz des Open Innovation Prozesses, ist es, über das eigene Unternehmen hinaus zu sehen. Es ist daher hilfreich die eigenen Stakeholder frühzeitig in die Innovationsprozesse zu integrieren. Die aktive Einbindung von externen Ideengebern, wie Kunden, Lieferanten oder Experten, muss fester Bestandteil der Unternehmenskultur werden.

Eine weitere gängige Methode, um externe Quellen in den Innovationsprozess zu integrieren sind Innovationswettbewerbe oder Hackathons. Hier treten Erfinder, Experten oder Startups an, um an einem festen Problem zu arbeiten und dieses zu lösen. Auf diese Art erzielen Unternehmen häufig extrem gute Innovationsergebnisse, da das gebündelte Know-How für eine starke Dynamik in der Ideenfindung sorgt.

Die letzte Methode für Informationen aus externen Quellen ist das Scouting bzw. Benchmarking, bei dem ausgewählte Mitarbeiter den Markt betrachten und dabei bestimmte Entwicklungen, Erfindungen und Konkurrenten analysieren und beurteilen.

 

Trotz aller Bemühungen ist die wahre Herausforderung beim Open Innovation Prozess die spätere Kombination der Ideen im Unternehmen. Häufig kommt es zu Widerständen bei den Mitarbeitern, die gerade externe Ideen ablehnen. Das „Not invented here“ Phänomen ist hier das verbreitetste Problem im Innovationsprozess.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.