Innovationmanager im Profil

3 Eigenschaften, die jeder Innovationsmanager braucht

In Zeiten des stetigen Wandels und der digitalen Transformation wird für viele Unternehmen das Thema Innovation ein wesentlicher Faktor für die Unternehmensstrategie. Um diese Veränderungsprozesse optimal zu begleiten und zu steuern, entstand das Berufsbild des Innovationsmanagers. Doch was muss ein Innovationsmanager mitbringen, um ein Unternehmen langfristig zum Erfolg zu verhelfen?

Der Innovationsmanager ist der Dreh und Angelpunkt der unternehmerischen Veränderung. Mit Aufgabenfeldern im Wissensmanagement, der Unternehmensorganisation, aber auch dem Change Management, muss er fest im Unternehmen verankert sein und bestimmte Skills mitbringen, die ihn dazu befähigen aus einer Idee ein Produkt oder Geschäftsmodell entstehen zu lassen. Drei Eigenschaften sind dabei für das Berufsfeld besonders erfolgsentscheidend.

 

1. Innovationsmanager sind T-Shaped

Die Idee der sogenannten T-Shaped People stammt von der Innovationsagentur IDEO, die auch dem Design Thinking zum Durchbruch verholfen hat. Die Idee dahinter ist, dass ein Innovationsmanager ein tiefes Fundament an Fachwissen aus einer bestimmten Disziplin mitbringt und sich trotzdem ein breites Allgemeinwissen über Unternehmertum, Innovation und Management angeeignet hat.

 

Innovationsmanager sind T-Shaped People

 

Innovationsmanager sind, nach diesem Modell, also Experten auf einem bestimmten Fachgebiet. Schaut man sich auf dem Markt um, haben die meisten bereits einige Jahre an Berufserfahrung, die Branche ist dabei jedoch nicht immer entscheidend. Abhängig von der Mission, die ein Unternehmen mit seiner Innovation verfolgt, sind unterschiedliche Fachrichtungen und Expertisen für den Innovationsmanager relevant. Zentral bei der Auswahl des geeigneten Kandidaten ist, wie gut er seine Expertise an ein Team vermitteln kann. Ein zu tiefes Fachwissen kann ist dabei jedoch kein Vorteil, es engt Innovationmanager häufig ein und lenkt ihren Fokus zu stark auf einen Themenbereich.

Aus diesem Grund ist der Generalisten gefordert. Trotz fachlicher Spezialisierung muss der Innovationsmanager in der Lage sein, die Synthese zwischen der fachlichen Herausforderung und den allgemeinen Notwendigkeiten herzustellen. Bei allen Schritten des Innovationsprozesses muss er die Fäden in der Hand halten und den Überblick behalten. Dafür braucht es den klassischen Generalisten, der aus der Vogelperspektive das Projektmanagement übernimmt, sowie den Spezialisten, der das Thema durchblickt.

Die T-Shaped Form eines Innovationsmanagers ist dabei natürlich ein Idealbild, denn nur selten trifft man einen idealen Kandidaten, der all den Anforderungen entspricht. Doch trotzdem ist die Mischung wichtig. Ein Innovationsmanager, der nur ein Spezialist oder ein Generalist ist, wird er sein Ziel nur schwer erreichen und die anderen Mitarbeiter auf seine Seite ziehen können.

 

2. Kreativ, interdisziplinär und inspirierend – Softskills eines Innovationsmanagers

Ein Innovationsmanager muss nicht nur fachlich in der Lage sein ein Unternehmen grundlegend zu revolutionieren. Er braucht auch bestimmte Softskills, die ihm bei seiner Aufgabe helfen können. Dazu gehört beispielsweise ein interdisziplinäres Denken. Wie schon im vorherigen Punkt beschrieben, muss ein Innovationsmanager ein Generalist sein. Er muss sich in die verschiedenen Abteilungen und deren Anforderungen hineindenken können und auf diese reagieren. Dafür braucht er nicht nur ein hohes Maß an Neugierde, sondern auch Aufgeschlossenheit neuen Anforderungen gegenüber.

Doch zu einem guten Innovationsspezialisten gehören auch ausgeprägte Führungsqualitäten. In den seltensten Fällen ist die Arbeit in einem Innovationsteam eine einfache Sache. Als Manager eines solchen Teams hat man viele verschiedene Persönlichkeiten mit unterschiedlichsten Anforderungen und Vorstellungen, die eine Stoßrichtung vom Management erwarten. Dabei ziehen jedoch nicht alle Mitglieder der Gruppe auch immer an einem Strang. Innovationsmanager müssen daher nicht nur eine gute Überzeugungskraft haben, sondern auch eine hohe Frustrationstoleranz, denn nur in den wenigsten Innovationsprojekten läuft es sofort so, wie es idealtypisch erwünscht ist.

 

3. Innovationsmanager als Kommunikations-Experten

Die Notwendigkeit sich im Innovationsteam durchzusetzen, macht die letzte Eigenschaft des Innovationsmanagers fast zu seiner Wichtigsten. Er muss wissen, wie man mit Leuten redet. Dafür braucht er nicht nur ein charismatisches Auftreten und eine fachliche Überzeugungskraft, sondern auch eine gute Menschenkenntnis.

Im Innovationsprozess geht es nicht nur darum die Mitarbeiter von einer Neuerung zu überzeugen, was in den seltensten Fällen eine einfache Aufgabe ist, der Innovationsmanager muss auch den Kunden in alle Prozesse involvieren. Dabei ist ein geschicktes Händchen in der Kundenkommunikation gefragt. Der Manager muss die Probleme auf Nutzer- oder Konsumentenseite frühzeitig identifizieren und so viele Informationen wie möglich von ihm erhalten.

Ein Innovationsmanager braucht also die Fähigkeit der Kommunikation mit unterschiedlichen Menschentypen und Berufs- bzw. Gesellschaftsschichten, um die Innovation so gut wie möglich auszugestalten.

 

Auch wenn die wenigsten Leute alle Eigenschaften von vornherein mitbringen, kann man diese erlernen. Wenn Sie dabei Hilfe benötigen, schreiben Sie mir gerne, ich schaue wie ich Sie auf Ihrem Weg zum Innovationsmanager unterstützen kann.


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