Wie bringt man die Nutzerinnen und Nutzer in das Metaversum? Meta möchte mit Horizon Worlds die Berührungspunkte minimalisieren und startet damit in Nordamerika eine erste Versuchsreihe.

Horizon Worlds, so jedenfalls die Definition des ehemaligen Facebooks, soll eine Begegungsplattform innerhalb des Metaverse darstellen. Innerhalb dieser virtuellen Welten sollen die Nutzer außerdem, ähnlich wie man es von Minecraft oder Roblox kennt, mit einem dafür angelegten Editor eigene Welten erstellen und diese anderen Metaverse Besuchern zugänglich machen.

Die Werkzeuge für diesen Weltbaukasten sind dabei sehr einfach in der Nutzung und sollen jedem Interessenten die Möglichkeit geben ihr eigenes Stück Horizon zu bauen.

Seit wenigen Tagen erst können die Nutzer einer Meta (ehemals Oculus) Quest 1 und 2 oder einer Oculus Rift (S) mit der Beta-Version von Horizon Worlds interagieren und sich in dieser bewegen. Fü Jahren aus den USA und aus Kanada zugänglich. Notwendig ist auch ein Facebook Konto, über welches das Alter verifiziert werden soll.

Neben Horizon Worlds entwickelt Meta außerdem noch Horizon Home, welches als virtuelle Version des Wohnzimmers dienen soll und Horizon Venues, für Events und Veranstaltungen. Horizon Workrooms, also das VR Büro, gibt es bereits länger und wurde besonders während der Pandemie zeigen intensiv genutzt.

Um die Horizon Welten zu betreten, müssen sich die Nutzer an einen strengen digitalen VR Verhaltenskodex halten, damit die toxischen Fehler der Facebook Vergangenheit nicht widerholt werden. Ob sich das jedoch langfristig und über die Beta-Version hinweg durchsetzen lässt, wird die Zukunft zeigen.

Für den Moment ist Horizon Worlds ein Versuch des Unternehmens Meta das Metaverse näher an die breite Öffentlichkeit zu bringen und aus dem Verhalten der noch überschaubaren Nutzerwelt zu lernen.

 

Beitragsbild und Video: Meta

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