Wenn man an die Raumfahrt denkt, kommen einem schnell Bilder aus Science-Fiction Filmen in den Kopf. Satellitentechnik, Raumfähren und modernste Mobilitätslösungen auf fremden Planeten. Ähnlich kreativ geht es auch bei den Gründerinnen und Gründern vor, die sich und ihr Unternehmen der Raum- und Luftfahrt verschrieben haben. Von 3D-Druckern über Satellitentechnik bis zum neuen Antrieb findet sich in der globalen Startup-Szene so manches Weltraum Startup. Wir werfen einen Blick auf die Vordenker, die ihren Blick auf die Sterne gerichtet haben.

 

Morpheus Space

Morpheus Space ist ein deutsches Unternehmen, welches unteranderem von Techstars unterstützt wird. Mit ihrem Startup haben sie sich die Aufgabe gesetzt, den Weltraumschrott durch Nano-Satelliten, also Satelliten, die in ihrer Masse weniger als10 Kilogramm wiegen, zu minimieren.

Da diese häufig ohne jeden Antrieb durch den Weltraum schwirren, stellt Morpheus Space einfache und effektive Antriebe für die Nano-Satelliten her, damit diese beispielsweise Weltraumschrott oder anderen Objekten in der Erdatmosphäre ausweichen können. Besonders mit dem Blick auf die aktuellen Entwicklungen in der Weltraumtechnik, ist in den nächsten Jahren beinahe eine Verzehnfachung der Satelliten im All zu erwarten.

Durch die kostengünstigen Antriebe von Morpheus Space soll eine effiziente Steuerung und eine angemessene Entsorgung der Satelliten gewährleistet werden. Das Startup folgt dabei den Grundwerten der UNO, um eine nachhaltige Zukunft im Weltraum zu ermöglichen. Mit den innovativen Antriebssystemen des Startups kann Weltraummüll verringert werden.

 

Relativity Space

Wenn die Luft- und Raumfahrtindustrie eines ist, dann teuer. Der Bau einer Rakete und die damit verbundenen Verfahren verbrennen sprichwörtlich Unmengen an Geld und Ressourcen. Relativity Space möchte diese Verfahren kostengünstiger machen und hat daher den weltgrößten 3D-Drucker aus Metall gebaut, um Raketen und Satelliten zu drucken.

Das Konzept der gedruckten Raketen findet Anklang in der Industrie. Nach einer 140 Millionen Dollar Investmentrunde konnte das Unternehmen nun eine halbautonome Produktionsstätte in Betriebnehmen, in der sie ihre erste Rakete drucken möchten.
Mission von Relativity Space ist es, die Entwicklung einer Rakete vom Entwurf bis zum Start um bis zu zwei Jahre zu verkürzen und dabei Kosten einzusparen.

 

Kymeta

Was wäre die Raumfahrt ohne Satelliten. Kymeta nutzt für ihre Satellitenantennen Meta-Materialien, um eine bessere Leistung zu erzielen. Diese Meta-Materialen helfen, den Strahl auf den Satelliten zu richten und zu lenken, anstatt die Mikrowellen, wie es normal der Fall ist, zu reflektieren.

Durch diese Methode, wird es möglich, eine neue Generation von Satellitenantennen zu erschaffen, die ebenfalls zur Kostenersparnis im Weltraum beitragen soll.

 

Dies sind nur wenige Beispiele von Unternehmerinnen und Unternehmern, die die Luft- und Raumfahrt für sich entwickeln. In den nächsten Jahren, so die Prognose, werden wir einen massiven Anstieg an Weltraumtechnologien und -konzepten auf dem Markt finden; denn der Raumfahrt gehört die Zukunft.

 

 

Beitragsbild: Relativity Space

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