Die Unternehmenswelt ist im Wandel. Um Kandidaten für zu besetzende Arbeitsplätze zu finden, begeben sich Unternehmen auf neue Wege der Bewerberansprache. Im WAR FOR TALENTS gilt es für die Personaler die Arbeitgebermarke pflegen, um von Bewerbern deutlicher als die Konkurrenz positiv wahrgenommen zu werden.

Bewerber heute

Die Bewerber von heute sind vernetzter, mobiler als noch vor ein paar Jahren. Sie sind, unabhängig vom Alter, auf mehreren Kanälen gleichzeitig unterwegs. Die potenziellen Bewerber selektieren ihre Informationen, Nachrichten und Neuigkeiten stärker nach eigenen Präferenzen, als es früher der Fall war und brauchen daher eine ganz eigene Art der Ansprache.

 

Ein Tag im Leben der Digital Natives (Quelle: Jessica Harms)

 

Die Bewerber heute haben andere Präferenzen, als es noch vor wenigen Jahren der Fall war. So legen sie weniger Wert auf ein hohes Gehalt und möchten lieber ihren persönlichen Interessen folgen. Auch die Kollegen und Aufgaben haben einen hohen Einfluss auf die finale Berufswahl.

Unternehmen müssen daher einen Zugang suchen, damit sie die späteren Mitarbeiter optimal erreichen. Da ist manchmal Kreativität gefragt, aber besonders viel Einfühlungsvermögen.

 

Recruiting für KMUs

Häufig, wie bei allen Themen der Digitalisierung, hört man besonders von den kleinen und mittelständischen Unternehmen, dass sie einfach nicht die Möglichkeiten haben einer digitalen Strategie zu folgen. Doch das stimmt nicht. Gerade KMUs können die Flexibilität an den Tag legen, die vielen Konzernen noch fehlt. Sie können ohne große Hierarchien entscheiden, welchen Weg sie gehen und damit für Aufsehen sorgen.

 

Der VOITH Azubi-Wimmelbus als ´mobiler Recruiter` (Quelle: Recrutainment)

 

Wichtig ist dabei jedoch, dass sie sich Gedanken machen, was sie den Bewerbern bieten und welche Assets sie haben. Das sollte die Kernfrage des digitalen Recruitings sein. Solche Faktoren sind beispielsweise persönliche Anerkennung und die Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten bestmöglich einzubringen.

Bei allen Maßnahmen, egal ob digital oder analog, muss der Mensch im Mittelpunkt stehen. Sie müssen ihren digitalen Strategien die persönliche Note verleihen, um im War for Talents, aber besonders, um in der Informationsflut aufzufallen.

Betriebe können sich heutzutage nicht länger nur auf eine einzelne Plattform konzentrieren, um Personal zu rekrutieren. Im Wettbewerb um Aufmerksamkeit ist eine Bewerberansprache in Texten, Bildern und Ton notwendig. Bewerber möchten keine gesichtslosen Unternehmen vor sich sehen; sondern Firmen, die menschlich agieren und zu begeistern wissen.

 

Im nächsten Beitrag gehen wir näher auf die Möglichkeiten und Instrumente des digitalen Recruiting ein.

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