Revolution am Horizont: Wie Brilliant Labs mit Frame-Smartbrille AR und KI vereint

In einer bahnbrechenden Verschmelzung von Augmented Reality und künstlicher Intelligenz hat Brilliant Labs die Frame-Smartbrille vorgestellt, ein Gerät, das unser Verhältnis zur digitalen Welt neu definieren verspricht. Unter ihrer verspielten Oberfläche verbirgt sich ein ausgeklügelter multimodaler digitaler Assistent namens Noa.

Noa ist das Ergebnis der Zusammenarbeit verschiedener KI-Modelle namhafter Marken, die in Einklang gebracht wurden, um Nutzern das Erlernen über ihre Umwelt zu erleichtern. Ein einfacher Befehl genügt, und Noa analysiert visuell das Betrachtete – sei es der Nährwert einer Himbeere, dank der Technologie von OpenAI, oder die Echtzeit-Übersetzung fremder Sprachen mittels Whisper AI.

Zudem verfügt die Frame über ein Suchmodul, basierend auf dem Perplexity AI-Modell von Brilliant Labs, das sogar Preisinformationen zu potenziellen Käufen liefert. Laut einem Bericht von VentureBeat kann Noa blitzschnelle Preisvergleiche für Kleidungsstücke durchführen oder neue Immobilienangebote erkennen, indem einfach das betreffende Haus angesehen wird. ZDNET zufolge ist es Noa sogar möglich, Bilder mittels Stable Diffusion on-the-fly zu generieren.

Der digitale Assistent Noa ist ständig aktiv und sammelt kontinuierlich Informationen aus seiner Umgebung. VentureBeat berichtet, dass Noa im Laufe der Zeit eine einzigartige Persönlichkeit entwickelt. Bei der Erstaktivierung erscheint Noa als „Ei“ auf dem Display. Nach Beantwortung einer Reihe von Fragen schlüpft aus dem Ei ein Charakter-Avatar, dessen Persönlichkeit den Angaben des Nutzers entspricht. Durch die Nutzung lernt Noa aus den Interaktionen und verbessert sich kontinuierlich.

Ein Einblick in die technische Konstruktion der Frame-Brille offenbart, dass Inhalte mittels eines Mikro-OLEDs auf ein geometrisches Prisma in der Linse projiziert werden, ähnlich der Funktionsweise von Google Glass. Die Kamera der Frame befindet sich auf der Nasenbrücke, eingebettet in eine gedruckte Schaltkreisplatine (PCBA).

Die Energieversorgung der Frame erfolgt über Batterien in den Bügelenden, die laut Brilliant Labs einen ganzen Tag lang halten. Zum Aufladen muss der Mister Power-Dongle angeschlossen werden, was die Brille in eine Art technologische Groucho-Marx-Verkleidung verwandelt.

Derzeit können die Frame-Brillen für 350 Dollar vorbestellt werden und sind in drei Farben erhältlich: Smokey Black, Cool Gray und das transparente H20. Für Brillenträger gibt es die Option, Gläser mit Sehstärke zu wählen, was den Preis auf 448 Dollar erhöht. Brilliant Labs bietet kostenlosen Versand an, und die erste Lieferung ist für den 15. April geplant.

Es scheint, dass die Nutzung der KI-Funktionen täglich begrenzt ist, doch plant Brilliant Labs die Einführung eines Abonnementservices, der diese Beschränkung aufhebt. Weitere Details zur Bedienung der Frame und zur geplanten Abonnementoption bleiben abzuwarten, da wir um Stellungnahme bei Brilliant Labs gebeten haben.

Alexander Pinker
Alexander Pinkerhttps://www.medialist.info
Alexander Pinker ist Innovation-Profiler, Zukunftsstratege und Medienexperte und hilft Unternehmen, die Chancen hinter Technologien wie künstlicher Intelligenz für die nächsten fünf bis zehn Jahre zu verstehen. Er ist Gründer des Beratungsunternehmens „Alexander Pinker – Innovation-Profiling“, der Agentur für Innovationsmarketing "innovate! communication" und der Nachrichtenplattform „Medialist Innovation“. Außerdem ist er Autor dreier Bücher und Dozent an der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt.

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