Wenn man von den Vorteilen der künstlichen Intelligenz spricht, heißt es oft als erstes Argument, dass diese 24/7 Einsatzbereit ist und niemals müde wird. Doch ist das wirklich so? Das sogenannte Neuromorphic Computing macht hier den entscheidenden Unterschied. Diese KI ist dem menschlichen Gehirn nämlich ähnlicher, als es bisher je der Fall war.

Neuromorphic Computing leitet dabei die nächste Generation der künstlichen Intelligenz ein. Während die erste Generation der denkenden Maschinen äußerst regelbasiert war und reine Logik verwendete, um Schlussfolgerungen zu ziehen, geht diese neue Art der künstlichen Intelligenz einen Schritt weiter. Die reine Schlussfolgerung anhand bestimmter Regeln ist nützlich, um Prozesse zu überwachen und deren Effizienz zu verbessern. Um wirklichen Nutzen in Artificial Intelligence zu bringen, muss es darüber jedoch hinausgehen.

So auch beim Loihi 2. 120 Millionen künstliche Synapsen zählt das künstliche Gehirn von Intel. Das Neuromorphic Computing basiert dabei auf einem Chip der neuesten Generation des Herstellers und ist besonders gut darin bestimmte Anwendungen noch stärker und effizienter zu erledigen, als es der Vorgänger Loihi 1 war.

 

 

Besonders die Verarbeitung von Gerüchen und Tonaufnahmen sind mit der neuartigen KI besser möglich, als es bisher der Fall war. Die KI lernt dabei mittels Deep Learning Algorithmen aus ihren Fehlern und wird in der Geruchs- oder Tonerkennung immer besser.

Doch der Nachteil der Chips ist dem Menschen auch nicht unüblich. Die KI kann sprichwörtlich müde werden. Wenn die künstliche Intelligenz des Neuromorphic Computing zu lange im Einsatz ist, braucht sie Pausen, sonst leidet ihre Leistung bei der Erkennung.

Mensch und Maschine werden also immer ähnlicher. Die KI lernt vom Verhalten und Gehirn des Menschen, sowohl die positiven Eigenschaften, als auch die Schwächen.

 

 

Beitragsbild und Video: Intel

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