Künstliche Intelligenz wird immer stärker Bestandteil von Lösungen, Produkten und Dienstleistungen. Damit dies jedoch in nächster Zeit noch zunimmt, verlangen die Unternehmen und Institutionen nach Sicherheit und Regulierung. Ein letzte Woche veröffentlichter globaler Bericht des Europarats beschäftigt sich nun genau damit; mit der Regulierung von künstlicher Intelligenz.

In dem Bericht wird das Thema sowohl mit Europabezug, als auch global beleuchtet und es werden Beispiele aus Japan, Mexiko und Israel angeführt, in denen eine solche Regulierung bereits auf dem Weg ist. Ziel des Europarats ist es, den Ländern zu helfen, mit den Auswirkungen der KI auf Gesellschaft und Unternehmenswelt Schritt zu halten und den größtmöglichen Nutzen daraus zu generieren, ohne die Demokratie zu beschränken.

 

„Die Entwicklung dieser Technologie gibt Anlass zur Besorgnis in der Öffentlichkeit, und es liegt in der Verantwortung der Staaten, sicherzustellen, dass Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit weiterhin vollständig geschützt werden“

 

Der Europarat, der mit seinen 47 Mitgliedsstaaten für den Bericht mit Vertretern unterschiedlicher Sektoren sprach, betont, dass es bereits globale, rechtsverbindliche Standards im Bereich der künstlichen Intelligenz gibt, die sich sowohl dem Menschen- als auch dem Datenschutz verschrieben haben. Damit diese ersten Entwicklungen jedoch weitergehen, entschlüsselt der Bericht umfangreich die formal-rechtlichen Beschränkungen, als auch die ethischen Standards, die informell gefördert werden müssen.

Mit der Analyse sollen in den nächsten Monaten und Jahren KI-Regelungen entworfen werden, die vielleicht sogar eines Tages zu einer internationalen Konvention werden könnten.

Doch nicht nur die Regulierung steht im Fokus des Berichtes. Der Europarat möchte Unternehmen Mut machen, indem sie die Potenziale, wie in der Prozessautomatisierung oder der Medizin aufzeigen und diese rational und transparent beleuchten.

Als Bündnis aus so vielen Mitgliedsstaaten ist der stärkste Appell jedoch, dass man global zusammenarbeiten muss, um eine so neue Technologie auch dauerhaft zu etablieren und zu verstehen. Nur gemeinsam kann man die Hindernisse minimieren und die Chancen vollumfänglich nutzen.

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