Aufholjagd in der Elektromobilität – 1,7 Millionen Autos sollen bis 2021 von Deutschen Autobauern produziert werden

Wie sieht die Zukunft der Automobilindustrie aus? Ist es Wasserstoff oder doch die Elektromobilität? Auch wenn diese Frage nicht final geklärt ist, gehen die deutschen Automobilhersteller zumindest in der eMobility auf Überholjagt. Laut dem „Electric Vehicle Index 2020“, einer Studie von McKinsey holen BMW, Volkswagen und Daimler, wenn es um Elektroautos geht enorm auf.

Den Prognosen der Unternehmensberatung nach, sollen sie in den nächsten Jahren sogar China, den aktuell größten Hersteller von Elektroautos überholt haben. Dabei geht es besonders um die Weiterentwicklung des E-Antriebs, aber auch die Kombination verschiedener Antriebsformen. Die Studie, die in Kooperation mit der Wirtschaftswoche erstellt wird, sagt dabei voraus, dass die Produktionsraten bei den deutschen Autobauern enorm gestiegen sind.

So haben sie 2019 rund eine halbe Millionen E-Autos mit Elektroantrieb oder Plug-In-Hygrid gebaut und möchten diese Zahlen 2021 auf rund 1,7 Millionen erhöhen.
Die Studie macht jedoch nicht bei der Prognose der Produktionszahlen halt. Auch im Absatzmarkt ist ein Plus von 55% gegenüber dem Jahr 2018 zu verzeichnen. Dieser Anstieg der Verkaufszahlen von Hybriden oder Elektroautos ist damit höher als in jedem anderen Land in Europa.

Laut McKinsey kann Europa, mit den aktuellen Entwicklungen im Blick, die USA und China sehr bald abhängen und zum „Hotspot der Elektromobilität“ werden. Dabei fokussieren sich die Konzerne im Moment besonders auf Hybride.

Doch auch an anderen Antriebsformen für die Autos der Zukunft wird geforscht. Durch so vielseitige Bemühungen kann die Innovationskraft des Landes einen Schub bekommen und ganz neue Potenziale, auch für andere Industrien und Branchen eröffnen.

Alexander Pinker
Alexander Pinkerhttps://www.medialist.info
Alexander Pinker ist Innovation-Profiler, Zukunftsstratege und Medienexperte und hilft Unternehmen, die Chancen hinter Technologien wie künstlicher Intelligenz für die nächsten fünf bis zehn Jahre zu verstehen. Er ist Gründer des Beratungsunternehmens „Alexander Pinker – Innovation-Profiling“, der Agentur für Innovationsmarketing "innovate! communication" und der Nachrichtenplattform „Medialist Innovation“. Außerdem ist er Autor dreier Bücher und Dozent an der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt.

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