Mit Blick auf die Vergangenheit kann man guten Gewissens sagen, dass unser Verhältnis mit Maschinen etwas kompliziert ist. Dabei rede ich nicht davon, wenn der Computer mal wieder streikt und wir ihn anschreien, sondern davon, wie Maschinen den Status-Quo auf den Kopf stellen. Schon bei der Einführung des Webstuhls kam es zu Aufständen. Dampfmaschine und Co erlebten ähnliches. Maschinen sind jedoch Teil unseres Alltags. Ob der Backofen in unserer Küche, das Smartphone in unserer Tasche oder das Auto das uns von A nach B bringt.

Maschinen haben unser Leben verändert und in vieler Hinsicht vereinfacht. Doch trotz aller Vorteile stehen wir ihnen misstrauisch gegenüber. Wir haben Angst, dass die nächste Generation von Maschinen uns die Arbeit wegnimmt. Das Automatisierung und Robotik den Menschen vertreiben wird und künstliche Intelligenz uns völlig das Denken abnimmt. An sich wieder eine Vereinfachung unseres Lebens, doch keine wirklich erstrebenswerte. Viel wichtiger ist es die Maschinen und ihre Bedeutung für die Zukunft richtig zu deuten. Sie sind ein Werkzeug, welches uns hilft den Tag besser zu bestreiten, unseren Fokus auf das Wesentliche zu legen. Es mag Berufe geben, die automatisiert werden, doch es entstehen gleichzeitig völlig neue Berufsfelder.

Unternehmen müssen offen auf die Zukunft zugehen und erkennen, wozu Maschinen in der Welt von Morgen wirklich genutzt werden können. Sie müssen überlegen, welche Aufgaben, die wenig menschliches Zutun erfordern, automatisiert werden können und wo es neue Möglichkeiten für die aktuellen Mitarbeiter gibt, um beruflich und persönlich zu wachsen.

Auch Smart Assistants können eine Lösung für die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine sein. Ziel dieser Anwendungen ist es, einen Mehrwert zu schaffen, indem man Datenmengen gezielt durchsucht, um den Mitarbeitern Möglichkeiten zur Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung aufzuzeigen.

 

Insgesamt ist es, wenn es um den Einsatz von Maschinen im Unternehmenskontext geht, nie das Ziel den Menschen zu ersetzen. Es geht vielmehr um die Komplementarität zwischen Mensch und Maschine. Mitarbeiter müssen mit den Maschinen einen Mehrwert schaffen können und die Maschinen als Verstärkung der menschlichen Talente sehen und nicht als Gefahr. Erst dann ist unser Verhältnis mit den Maschinen nichtmehr kompliziert, sondern fruchtbar.

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