Fragt man, was sich Leute unter einem Startup vorstellen, existiert bei vielen noch das klischeehafte Bild aus den USA. Sie denken an Gründer, die Nacht für Nacht in den Garagen ihrer Eltern am nächsten Facebook oder Google arbeiten. Ideen so kombinieren, dass etwas einzigartiges, nie dagewesenes entsteht. Auch wenn diese Vorstellung etwas klischeehaft ist, steckt in ihr viel Wahres – ein Startup ist ein innovatives, junges Unternehmen mit beschränkten finanziellen Ressourcen, welches etwas völlig neuartiges erschafft.

Dafür beweisen sie tagtäglich ihren hohen Innovationsgrad und ihre Flexibilität Diese einzigartige Art von Unternehmensgründungen, im Kontrast zur klassischen Selbstständigkeit oder zum Gewerbe, besticht durch eine besondere Art der Unternehmensphilosophie.

Der Startup Geist ist einzigartig. Während sich klassische Existenzgründungen häufig durch ein traditionelles Geschäftsfeld und Geschäftsmodell auszeichnen, folgen Startup Gründer einer Vision. Den Blick in die Zukunft und auf das Unbekannte.

Eric Ries, Autor des Bestsellers „The Lean Startup“, beschreibt Startups wie folgt: „Ein Startup ist eine von Menschen geschaffene Institution, die neue Produkte oder Services in einem äußerst ungewissen Umfeld schaffen möchte.“ Startups sind, wenn man so möchte, schon per Definition hochinnovativ.

 

Ein Blick ins Innovationsmanagement von Startups

Um besser zu verstehen, was sich hinter dem Unternehmenstyp des Startups verbirgt und was die Innovationsteams in ihm auszeichnen, muss man seine Prozesse, Funktionalitäten und Besonderheiten besser verstehen. Ein Startup ist ein junges Unternehmen, das noch nicht auf eine lange Firmenhistorie zurückblicken kann. Im Gegensatz zu bereits etablierten Unternehmen oder Konzernen sind sie noch in der Findungsphase ihres Geschäftsmodells. Sie zeichnen sich meist durch ein außergewöhnliches Konzept und ein hohes Maß an Kreativität und Durchhaltevermögen aus.

 

Der jährlich durchgeführte Deutsche Startup Monitor, kurz DSM, definiert Startups dabei nach folgenden Merkmalen:

  • Startups sind jünger als zehn Jahre.
  • Startups sind mit ihrer Technologie und/oder ihrem Geschäftsmodell (hoch)innovativ.
  • Startups haben ein signifikantes Mitarbeiter- und/oder Umsatzwachstum (oder streben es an).

Obwohl man mit dem Begriff häufig Unternehmen aus dem technischen Bereich assoziiert, ist den Möglichkeiten von Startups keine Grenze gesetzt. Das Spektrum umfasst heute Wachstumsunternehmen aus verschiedensten Branchen und Industriebereichen. So Beispielsweise Ernährung, Bildung oder Forschung.  Doch dieses falsche Bild der Branchenzugehörigkeit schreckt häufig potenzielle Gründer von der eigenen Selbstständigkeit ab. Sie assoziieren Startups zu sehr mit den technischen Komponenten.

 

Fakt bleibt, ein Startup gründen kann jeder, es ist nicht die Branche, die ein erfolgreiches Jungunternehmen definiert, es ist die Idee, die Vision. Schaut man auf den Lebenszyklus von Unternehmen, wird schneller klar, wo Startups einzuordnen sind. Unternehmen unterscheiden sich in diesen definierten Phasen vor allem in Hinblick auf ihre Größe, das erschlossene Nutzenpotenzial und die Art der Führung. Ein gutes und adaptives Management zeichnet sich dabei besonders dadurch aus, dass sie die jeweilige Lage erkennen und ihren Führungsstil an die entsprechenden Anforderungen und Herausforderungen anpassen.

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