Die Dynamik der technologischen Entwicklungen und neue Herausforderungen an die deutschen Einzelhändler lassen Innovationsgeist zum wesentlichen Faktor eines langfristigen Wettbewerbserfolgs werden.

Schon lange ist es nicht mehr möglich, die Entwicklungen in Technik und Konsumentenverhalten zu ignorieren, vielmehr müssen sich Händler den veränderten Wettbewerbsbedingungen anpassen und ihre Geschäftsmodelle transformieren. Besonders die Informations- und Kommunikationstechnik wird das zentrale Thema des Einzelhandels der Zukunft.

Händler müssen sich daher schon frühzeitig eingehend mit den Veränderungen in ihrem Segment und dem Thema Digitalisierung beschäftigen.

 

Schritte zur erfolgreichen Digitalisierung des Handels:

 

  1. Stärken erkennen: Die interne Analyse ermöglicht, das eigene Spezialistentum zu ergründen und mit den aktuellen Marktanforderungen zu vergleichen.
  2. Zielgruppe definieren: Im nächsten Schritt muss die eigene Zielgruppe erkannt und definiert werden. Lebensmittel als Einkaufserlebnis greift hat dabei Konsumenten in einer anderen psychologischen Verfassung als der Fashion-Handel. Die bereits untersuchten eigenen Stärken, die den Kunden einzigartig auf digitalen und analogen Kanälen, adressieren können sind hier der Schlüssel zum Erfolg.
  3. Ziele formulieren: Bei allen Überlegungen, besonders im Bereich der Digitalisierung, müssen Zielvorstellungen mitschwingen. Was möchte man erreichen indem man einen Onlineshop eröffnen, eine App Programmiert oder auf Innovationstechnologien setzt? Möchte man sein Image verbessern, die Bekanntheit steigern oder den Umsatz erhöhen?
  4. Handels Technologien und Omnichannel-Kanäle: Diese und weitere Fragen müssen gestellt werden, bevor die Kanäle und Technologien anhand der Zielgruppenpräferenzen gewählt werden. Ist man in einem eher konservativen Bereich, sollten zu ausgefallene Technologien vorerst vermieden werden. Fokus dieser Überlegungen ist immer, welchen Mehrwert der Kunde aus den Angeboten ziehen kann, aber auch, ob er oder der Verkaufsmitarbeiter damit umgehen kann und die Technologie ohne große Erklärung versteht. Am Ende stehen die Durchführung und der Abgleich der Technologien mit den Vorstellungen und der Selbstdefinition des Handelsunternehmens.

 

Klingt alles sehr kompliziert? Durch Seminare des lokalen Handelsverbands oder Events wie der DMEXCO, der EuroShop, der IFA oder der re:publica kann man viel erfahren und neue Trends erkennen. Dabei muss man sich jedoch nicht über seine eigenen Grenzen hinaus verbiegen. Man muss dem Kunden nicht jeden Wunsch von den Augen ablesen, er will vielmehr emotional und affektiv angesprochen werden.

Erlebnisshopping ist hier das Zauberwort, das die Kunden hinter Bildschirmen und Displays hervorlockt – oder sie wenigstens motiviert, diese mit in den Laden zu nehmen.

 

Weitere Informationen zu Innovationen im Handel auf der dazugehörigen Projektseite.

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