Rio 2016: Olympia der Wearables

Olympia in Rio ist nicht nur das Aufeinandertreffen der besten Sportler der Welt, es ist auch ein Wettkampf modernster Fitnesstechnik. Beim diesjährigen Wettkampf in Brasilien möchte man es fast ein „Olympia der Wearables“ nennen, denn kaum ein Athlet hat sich ohne die tragbaren Fitnesstrainer auf das Event vorbereitet oder trägt sie im Olympia Dorf am Körper. Von der Smartwatch bis zum intelligenten Trainingsshirt ist dieses Jahr alles bei den Sportlern vertreten. Doch welchen Grund gibt es dafür?

 

Während die privaten Fitness Wearables, laut einem diese Woche veröffentlichten DKV-Reports, bei den Deutschen in den Regalen verstauben, statt zur Fitness beizutragen, sieht es bei den Olympioniken ganz anders aus.
Sie messen ihre Herzfrequenz, ihre Geschwindigkeit und ihre Leistung – alles mit instant Feedback. Selten war Training so effizient wie in Zeiten der Wearables. Neben dem Trainerstab gibt es noch einen ganz individuellen, auf die Athleten zugeschnittenen Fitnessberater am Handgelenk, im Shirt oder der Brille.

Um die Sportler von der Vielfältigkeit der Wearalbes zu überzeugen, lassen sich das die Hersteller auch etwas kosten. So bot Samsung 12.500 Sportlern ein neues Galaxy S7 inkl. IconX an. Das Kopfhörer Wearable misst die Herzfrequenz und sendet konstantes Feedback auf die Samsung S Health App.

Samsung IconX (Quelle: Samsung Mobile)

 

Olympia Vorbereitung mit Wearalbes

Doch Wearables sind weit mehr als nur Werbegeschenke. Sie sind 2016 fester Bestandteil des Trainings der Athleten geworden. So hat das US Radfahr-Team mit der Smart Glass „Solos“ trainiert. Das Kickstarter Projekt liefert dabei alle Daten, die der Sportler für eine optimale Leistung benötigt -direkt in die Fahrradbrille.

Solos Smart Cycling Glasses with Heads Up Micro-Display (Quelle: Inventionneer)

 

Ein weiteres Beispiel ist der Einsatz von Halo Sport beim Training. Die Kopfhörer senden ein speziell angepasstes Signal aus, welches den Sportler stimuliert und mit mehr Energie und Leistung versorgt. Glaubt man den verschiedenen Artikel zur Vorbereitung der Teilnehmer, gibt es einige Sportler, die auf die Wirkung von Halo Sport setzen.

Von der Brille über das Shirt, vom Boxer bis zum Golfer – sie alle verwenden Wearables. Die Sportler aus aller Welt haben die Vorteile der Wearables für sich und ihr Training entdeckt. Neben den genannten Beispielen gibt es noch eine Menge weiterer bekannter Trainingshelfer und sicher genauso viele Unbekannte. Wie viel die neue Technologie zum sportlichen Erfolg am Ende der Spiele beigetragen hat und ob sie die Zukunft des olympischen Sports bedeutet wissen wir erst nach den Spielen in Brasilien.

 

Beitragsbild: Solos


Schreibe einen Kommentar

*