Virtual Reality lässt uns in völlig fremde Welten abtauchen. Doch mit der aktuellen Technologie ist die vollständige Immersion, also das völlige eintauchen in die virtuelle Umgebung, nur schwer möglich. Es fehlt an Möglichkeiten, die wir aus der realen Welt kennen. Haptik ist bislang nahezu unmöglich. Mit Wireality möchten Wissenschaftler der Carnegie Mellon University Virtual Reality erheblich physischer machen und die Haptik ins virtuelle überführen.

Wireality ist ein an der Schulter befestigtes System aus einziehbaren Drähten, die verwendet werden, um der Hand während der Erkundung der virtuellen Welt möglichst realistisches Feedback zu geben. Die Drähte stoppen die Hand und passen sie an die Form eines virtuellen Objektes an, welches in der VR Anwendung berührt wird.

 

Wireality: Enabling Complex Tangible Geometries in Virtual Reality with Worn Multi-String Haptics

Wireality: Enabling Complex Tangible Geometries in Virtual Reality with Worn Multi-String Haptics (Quelle: Future Interfaces Group)

 

Die Erzeugung von haptischem Feedback über Drähte ist nichts Neues und wird bereits heute in anderem Kontext verwendet. Doch Wireality bringt dieses Feedback nun in die virtuelle Welt. Durch die sehr detailgenaue Steuerung der Motoren und die verschiedenen Aufrollvorrichtungen wird eine Vielzahl an haptischen Erlebnissen möglich. Forscherteam möchte die Technologie besonders für das Gaming, den virtuellen Besuch von Museen oder das virtuelle Einkaufen nutzen.

Die Forscher sind zwar aktuell noch am Anfang ihrer Entwicklungen, doch Wireality zeigt schon heute, wie eine immer bessere Immersion möglich wird.

 

 

Beitragsbild: Wireality

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