Lifehacking mit AI

Lifehacking mit Artificial Intelligence

Lifehacking ist mittlerweile ein gebräuchlicher Begriff. Er bezeichnet die Anwendung von sogenannten Hacks, also von Tricks oder kreativen Verfahren, um auf Unwegbarkeiten oder Aufgaben des Lebens zu reagieren und diese zu lösen oder zu vereinfachen. Für solche kreativen Lösungsansätze ist Artificial Intelligence wie geschaffen.

 

Herkunft des Lifehacking

Das Wort Lifehacking wurde 2004 während der O’Reilly Emerging Technology Conference geprägt und hat seit dem, ähnlich wie Growth Hacking, seine Runden gemacht.

Lifehacks können in unterschiedlichen Formen auftreten. Ob sie dazu genutzt werden, um aus Alltagsgegenständen Bausteine zum Lösen eines größeren Problems zu machen oder ob man sie komplett zweckentfremdet, um einen Vorteil aus ihren Eigenschaften zu generieren.

 

Lifehacking und Artificial Intelligence

Doch was hat Lifehacking mit Artificial Intelligence zu tun? Durch die Möglichkeit der Mustervorhersage kann Artificial Intelligence äußerst schnell mögliche Abläufe erkennen und selbstständig auf diese reagieren. So kann dem Nutzer ein großer Teil an lästigen Tätigkeit abgenommen und er muss nur aktiv werden, wenn es notwendig wird.

 

AI Conference Calls

Ein Beispiel für einen solchen Lifehack mit Hilfe künstlicher Intelligenz ist das Programm „Say What“, welches Josh Newlan für Konferenzanrufe verfasst hat.

Josh Newlan - CNN Money zum Lifehacking mit AI

„I end up having lots of early [and] late calls with the US office…hence the need for this tool“, Josh Newlan zu CNN Money

 

Das Python Skript von Newlan startet automatisch, sobald er seine Konferenzsoftware aktiviert hat. Das KI gestützte Programm zeichnet das Meeting mit. Wenn Newlans Name fällt, wird IBM Watson’s Spracherkennungssoftware genutzt und ein Transkript der letzten dreißig Sekunden wird erstellt. Dieses geht automatisch an das Smartphone des Programmierers. Nach weiteren 15 Sekunden spielt das Skript außerdem eine gespeicherte Sprachaufnahme von Newlan ab: „Sorry, I didn’t realize my microphone was on mute…“

 

So bestreitet Newlan mittlerweile erfolgreich seine frühen und späten Konferenzanrufe. Alles nur mit Kreativität und der Idee, wie man Spracherkennungssoftware und Python Skript clever kombinieren kann – ein mustergültiger Lifehack…

 

„I do run the risk of losing credibility as to whether I’m actually listening in meetings now, but I’m not too concerned about that. I made this as a joke, and my coworkers know that,“ Newlan zu CNN Money


Schreibe einen Kommentar

*