Vielleicht fragt sich der eine oder andere Leser nun, was es bedeutet, dass Unternehmen das Metaverse bauen. Schnell möchte man denken, es sei ein Projekt, welches Meta, ehemals Facebook, zusteht, allein weil der Name es vermuten lässt. Aber hinter dem Traum des Metaverse, welcher so viel älter ist, als alle Bemühungen von Mark Zuckerberg, stehen viele unterschiedliche Firmen aus verschiedensten Branchen.

Das Metaversum, als virtuelle Welt, besteht aus weit mehr als einer reinen Social VR komponente. Es braucht Avatare, Weltenbauer, Rechenleistung und und uns.

Um also die Infrastruktur, die dezentralen Strukturen mittels Blockchain oder auch die räumliche Datenverarbeitung zu ermöglichen braucht es eine Reihe an Experten und Visionären, die das Metaversum florieren sehen möchten. Zu diesen wichtigen Unternehmen gehören unteranderem die folgenden Firmen:

 

Meta/Facebook

Ganz oben auf der Liste muss Meta einfach stehen. Sie verfügen aktuell, so die Berichterstattung, über die meisten Bausteine um das Metaverse zum Erfolg zu machen. Dabei haben sie nicht nru die Community, die sie über Jahre mittels Facebook, Instagram und WhatsApp aufgebaut haben, sondern verfügen auch die Technik.

Durch den Kauf der Firma Oculus sind sie ganz vorne dabei, wenn es um die Headset-Produktion für Virtual Reality geht. Kombiniert mit ihrem Inhaltsteam und den bisherigen Erfahrungen aus dem Social Media Geschäft ist ihr Weg in die virtuelle Zukunft geebnet.

 

Nvidia

Nicht erst seit der Meldung, dass Nvidia gemeinsam mit Meta einen KI-Supercomputer für das Metaverse baut ist klar, dass sie sich aktiv an diesem neuen Markt beteiligen wollen. Auch Meldungen wie ihre interaktiven Avatare und die zunehmenden Aktivitäten in der 3D Modellierung für das Metaverse lassen das Unternehmen zu einem wichtigen Vorreiter in Sachen Metaversum werden.

Das Nvidia Omniverse, welches 2021 angekündigt wurde, beschäftigt sich sogar genau damit. Dem Zusammenspiel von KI, Grafik und Supercomputing in der virtuell Umgebung.

 

Decentraland

Decentraland gehört wohl zu den ersten Anbietern eines bereits funktionierenden Metaverse. Sie bezeichnen diese neue Art der Interaktion sogar offen als ihr Kernprodukt und das Zentrum ihrer Arbeit. Seit ihrer Gründung im Jahr 2017 ist das Geschäft von Decentraland im Metaverse Immobiliengeschäft. Erst Ende letzten Jahres wurden Immobilien von über 3 Millionen Dollar verkauft.

Dadurch, dass sie eigene Baukästen für das Metaverse anbieten, in denen sich auch Nutzer ihre Welten bauen können, sind sie genau im Grundgedanken des Metaverse verankert und gewinnen zunehmend Fans.

 

Epic Games

Vielleicht kennt der eine oder andere Leser Epic Games eher aus einem anderen Bereich. Bekanntgeworden ist das Unternehmen mit ihrem Spiel Fortnite, wo man sich gemeinsam durch eine virtuelle Welt bewegt und Abenteuer erlebt.

An sich klingt das gar nicht so weit weg von dem, was das Metaverseum auch später sein soll. Erst vor wenigen Monaten gab das Unternehmen bekannt, dass sie sich in Zukunft auf die Mitgestaltung des Metaverse konzentrieren wollen und sammelt dafür in einer Finanzierungsrunde gleich 1 Milliarde Dollar ein.

 

The Sandbox

The Sandbox ist ein erstmals am 15. Mai 2012 erschienenes Videospiel für iOS und Android. Es wurde von Pixowl entwickelt und 2018 von Animoca Brands übernommen. Heute ist es jedoch weit mehr als eine App, sondern ein weiterer zentraler Mitspieler im Rennen um das Metaversum.

Auch wenn die Pixeldarstellung nicht ganz den Visionen der anderen Unternehmen auf der Liste entspricht, kann The Sandbox auf Partner wie Snoop Dogg, adidas, Atari und sogar die Schlümpfe blicken.

 

Microsoft

Natürlich darf auch Microsoft nicht auf der Liste fehlen. Während Meta versucht mit Horizon das Metaverse zu erobern, hat Microsoft sein eigenes digitales Angebot entwickelt. Die virtuelle Welt mit Namen Mesh kann mit den anderen Microsoft Diensten wie Teams, Windows oder auch den VR Angeboten des Unternehmens verbunden werden und fügt sich so nahtlos in die Windows-Umgebung ein.

Vielleicht ist genau dieser Punkt ein Zeichen für den Erfolg, denn Microsoft finden wir bereits auf all unseren Rechnern.

 

Die Liste ist dabei noch lange nicht vollständig. Vielmehr gibt es noch einige weitere Unternehmen, wie Apple und Niantic (bekannt durch Pokémon Go), welche an Hardware oder Inhalten für das Metaverse arbeiten. Wer am Ende jedoch das Rennen macht oder ob vielleicht nicht sogar ein großes geteiltes Metaversum entsteht, das wird sich in diesem Jahr noch herauskristallisieren.

 

 

Beitragsbild: Meta

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