Polierte und gekrümmte Linsen waren seit Jahrhunderten die Grundlage vieler Entdeckungen unserer Welt. Sei es die Brille, das Teleskop oder auch das Mikroskop. Sie haben es uns ermöglicht durch ihre präzise Krümmung völlig neue Polierte Gläser stehen seit Jahrhunderten im Mittelpunkt von bildgebenden Systemen. Ihre präzise Krümmung ermöglicht neue Welten zu entdecken und andere Wege zu gehen.

Um den Fokus zu ändern oder die Lichtbiegung anzupassen, muss die Linse meist physisch bewegt, gekippt oder verschoben werden, um eine Änderung hervorzurufen. Doch das MIT hat nun eine neue Methode entdeckt, um diesen zusätzlichen Schritt zu umgehen – sie haben eine „Metalinse“ hergestellt, die Objekte ohne Veränderung ihrer physischen Position in verschiedenen Tiefen fokussieren kann.

“Our result shows that our ultrathin tunable lens, without moving parts, can achieve aberration-free imaging of overlapping objects positioned at different depths, rivaling traditional, bulky optical systems,” – Tian Gu, MIT’s Materials Research Laboratory

Das transparenten phasenwechselnden Material verändert dabei nach dem Erhitzen seine atomare Struktur und ordnet diese neu an. Auf diese Art verändert sich die Weise, wie die Linse mit dem Licht interagiert. Das neuartige und glaslose Design der Metalinse kann in Zukunft flinkere optische Geräte ermöglichen, wie z.B. Miniatur-Wärmebildgeräte für Drohnen, ultrakompakte Wärmebildkameras für Handys und flache Nachtsichtbrillen.

 

Beitragsbild: MIT

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