Wer einen Sprachassistenten nutzt weiß, wie frustrierend es sein kann mit Siri oder Alexa zu sprechen. Die Gesprächsfähigkeit der Voice Assistants ist häufig noch sehr eingeschränkt. Sie können zwar verstehen, doch von einem kompletten Gespräch ist die Unterhaltung noch weit entfernt. Mit ihrem neuen Chatbot, so Google, haben sie dieses Problem gelöst.

Meena, wie die neue Wunderwaffe des Tech-Giganten heißt, soll über neuronale Konversationsnetzwerke mit 2,6 Milliarden Parametern um vieles besser mit Menschen kommunizieren, als jede andere künstliche Intelligenz auf dem Markt.

Das Entwicklerteam von Google trainierte das neue Chatbot-Modell mit mehr als 40 Milliarden Wörtern. Die 341 GB Textdaten schlossen dabei auch Social Media Unterhaltungen ein, um den Gesprächsfluss noch natürlicher wirken zu lassen. Das verwendete neuronale Netzwerk von Google trägt dabei den Namen Seq2seq und vergleicht Wörter in einem Absatz miteinander, um die Beziehung zwischen ihnen zu verstehen.

Meena Sensibilitäts- und Spezifizitätsmittelwert (SSA) im Vergleich (Quelle: Google)

 

Um das Gespräch sinnvoller zu gestalten, hat das Google Forschungsteam auch eine neue Matrize namens Sensibilitäts- und Spezifizitätsdurchschnitt (SSA) entwickelt, um die Unterhaltung angenehmer zu gestalten. Bislang ist Meena für die Open-Source-Gemeinschaft noch nicht freigegeben, doch sobald sich das ändert, können die Potenziale des neuen Bots noch besser ausgetestet werden.

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