Kunst ist für viele Kenner etwas Lebendiges, in dem man sich für Stunden in Geschichten und Gedanken des Künstlers verlieren kann. Doch auch für Menschen mit weniger künstlerischer Vorstellungskraft wird es nun möglich in die Gemälde abzutauchen. Das Londoner Tate Museum eröffnet in diesem Sommer den „virtuellen Flügel“. In Kooperation mit Facebooks Augmented Reality Plattform Spark AR werden acht Gemälde der berühmten Galerie mittels Smartphone oder Tablet digital zum Leben erweckt. Das Projekt entstand in Kooperation mit dem Entwicklerstudio „The Mill“.

Bereits zwei Jahre ist es her, dass Facebooks Spark AR auf der Entwicklerkonferenz vorstellte. Seit dem hat der Social Media Gigant nach Anwendungsmöglichkeiten ihrer neuen Technologie gesucht. Das Tate Museum ist daher ein guter Feldtest für die Möglichkeiten von Augmented Reality. Der Kreativität waren dabei wenige Grenzen gesetzt. Sei es das einfache zum Leben erwecken oder auch eine tiefere Geschichte dahinter.

Lebendige Kunst im Tate Museum (Quelle: Facebook)

 

Ein Beispiel, welches durch die Presse ging ist hier das Werk von Joeseph Mallord William Turner. Sein Gemälde „Fishing upon the Blythe-Sand, Tide Setting In“ zerspringt regelrecht, wenn es durch die Kameralinse betrachtet wird. Die Geschichte dahinter beruht auf der Legende, dass der Künstler sein Gemälde zerrissen hatte, damit seine sieben Katzen durch die Leinwand hindurchlaufen können, wie durch eine Katzenklappe. Der Augmented Reality Effekt imitiert diese Geschichte, denn nachdem sich das Gemälde zerlegt hat, springt der Zuschauer durch die Leinwand.

Facebook möchte durch die Kooperation mit dem Tate Museum die Berührungsängste mit Augmented Reality abbauen und die Möglichkeiten von Spark AR aufzeigen. Die Anwendung und ihre dahinterstehende Plattform ist nämlich nicht nur für die Kunstwelt geeignet, sondern ermöglicht auch viele weitere Potenziale, um mit dem Publikum oder den Zuschauern interaktiver in Kontakt zu treten

 

Beitragsbild: Facebook

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