Mein Unternehmen, die Medialist Group, beschäftigt sich mit Innovation-Profiling. Doch was genau ist unter dieser Methode zu verstehen? Unter Profiling versteht man in der Kriminologie die Erstellung, Aktualisierung und Verwendung von sogenannten Profilen für die Sammlung, Analyse und Auswertung von Informationen. Der Profiler nimmt dabei die Perspektive des Täters ein, um dessen Verhalten zu rekonstruieren und interpretieren.

 

Profiling der Innovation

Doch nicht nur zur Erstellung von Täterprofilen findet die Methode Anwendung, auch im Marketing- und Innovationssegment gilt es tiefere Einblicke zu erhalten, jedoch nicht in einen Täter, sondern in den Kunden oder Nutzer. Hier dienen gewonnene Daten aus Umfragen, Statistiken und Kunden- bzw. Unternehmensbefragungen als Grundlage für zielgerichtete Vorhersagen und Prognosen zum Erfolg eines Produkts, einer Innovation oder einer Funktion.

Auch die Innovationspsychologie spielt dabei, ähnlich wie die Kriminalpsychologie beim klassischen Profiling, eine entscheidende Rolle. Sie beschäftigt sich mit dem Nutzererlebnis und dem daraus resultierenden Verhalten während des Innovations- und Brandingprozesses.

 

In der Regel gestaltet sich der Innovationsprozess eines Unternehmens dabei wie folgt:

Innovation-Profiling Prozess

Doch ob in der Situationsanalyse oder bei der Konzepterstelltung, in allen Phasen ist es erfolgsentscheidend das Gesamtbild im Blick zu behalten. Motivation, Kreativität und weitere psychologische und kognitive Prozesse sind in allen Schritten von größter Bedeutung und haben eine nicht zu unterschätzende Wirkung auf die einzelnen Framworks.

 

Anforderungen des Innovation-Profiling

Für ein umfassendes Innovations-Profil sind daher immer zunächst die Anforderungen und Innovationsziele zu definieren, auf welchen spezifische Trend- und Situationsanalysen aufsetzen, die mit dem Unternehmen und dessen Mitarbeitern durchgeführt werden.

Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse werden nun Ideen gesammelt und spezifiziert. Anschließend erfolgt das Innovation-Profiling. Dieses dreht sich im wesentlichen um die Innovationsfaktoren

  • Neuartigkeit
  • Unsicherheit beim Kunden/Mitarbeiter
  • Komplexität
  • Konfliktgehalt

Das daraus entstandene Profil ist die Basis für Konzepte und Maßnahmen, die sich mit den Zielgruppen, der Positionierung und der Implementierung beschäftigen.

Die Methode des Innovation-Profiling findet daher in allen Tätigkeiten der Medialist Group Anwendung und entwickelt sich stetig weiter. Neue Details gibt es natürlich hier!

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