Seit Jahren sprechen Unternehmen vom digitalen Umbruch, von der Disruption und der digitalen Transformation. In diesen Diskussionen schwingen immer Unsicherheit und die Angst vor der Zukunft mit. Das Unternehmen von Morgen war für viele Geschäftsführer und Manager weiter nur eine Vision in der Ferne, ein Wunschbild, dem sie sich nicht wirklich nähern konnten. Während es einige Firmen geschafft haben agil, innovativ und kreativ zu sein – und dabei immer mehr skalieren – stehen viele andere Firmen vor dem scheinbar unüberwindbaren Abgrund des digitalen Wandels und dieser droht sie zu überrollen.

Was gilt es nun zu tun? Der deutsche Schriftsteller Erhard Schümmelfeder sagte einmal

„Keinen Ausweg aus der Misere zu kennen bedeutet nicht, dass es keinen Ausweg gibt.“

Es gilt neue Wege zu gehen und sich der Zukunft offen zu stellen, denn der Wettbewerb schläft nicht. Ob Geschäftsführer, CIO oder Projektmanager, die Zeit ist jetzt gekommen, in der man handeln und das „Zukunftsunternehmen“ erschaffen muss. Sonst könnten die Disruptorn die Branche wandeln – und das ohne Sie!

 

Meine Erfahrungen als Futurist

Als Futurist, Zukunftsstratege und Innovation-Profiler ist es meine Aufgabe, die Zukunft zu gestalten und die Trends aktiv zu suchen, zu analysieren und zu verstehen. Es ist meine Aufgabe, die Welt von Morgen zu visualisieren, zu überlegen, was wohl passieren könnte und welche Auswirkungen das auf unser privates und berufliches Leben haben könnte. Da die letzten Jahre nicht unbedingt dafür bekannt waren, dass sie an Geschwindigkeit nachgelassen haben, gilt es auch immer stärker am Puls der Zeit zu bleiben und sich mit Technologien und Megatrends vertraut zu machen. Bei der Geschwindigkeit der exponentiellen Innovationen ist keine Zeit mehr für Grundlagenarbeit.

Das brauchen auch Sie. Sie brauchen eine Vision des gewünschten zukünftigen Unternehmens und eine Idee, wie Sie dorthin kommen möchten. Sie müssen viel lesen, müssen die Trends im Blick behalten oder einfach ein paar Keynotes, Podcasts oder TedTalks anhören.

Als Futurist kann ich Ihnen sagen: das wichtigste was Sie tun können ist, immer up to date zu bleiben und die neuesten Trends und Technologien im Blick zu behalten. Überlegen Sie bei allem, was Sie lesen, was es Ihnen bringen könnten und denken Sie quer. Es ist immer schwer das Hier und Jetzt zu verlassen und für die Zukunft zu planen, doch es lohnt sich. Suchen Sie hinter aktuellen Trends, wie künstlicher Intelligenz, Augmented Reality, Virtual Reality oder Wearables, die aktuellen Treiber und identifizieren Sie ihre Bedeutung für Ihre Abteilung oder Firma.

 

Sie sind nicht alleine

Klingt das zu schwierig, um es alleine zu bewältigen? Sie sind nicht alleine, wenn es um den digitalen Umbruch geht. Viele andere Firmen, ob Startups, Mittelständler oder Konzerne, stehen vor genau derselben Herausforderung. Tauschen Sie sich untereinander aus oder sprechen Sie mit Disruptoren. Startups sind für jeden Input dankbar und sprechen gerne mit Ihnen. Als Vorstand des Startup-Netzwerks SUN genieße ich es mit Gründern zu sprechen, über ihre Innovationen und Technologien zu sinnieren und diese auch kritisch zu hinterfragen.

Nutzen Sie die Möglichkeiten, um aus Ihren Unternehmensgrenzen auszubrechen und suchen Sie nach neuen Blickwinkeln, sowohl optimistischen, als auch kritischen. Es nützt Ihnen nichts, wenn Sie nur die Trend- und Technologie-Nachrichten lesen, die diese in den Himmel loben oder die Gesprächspartner suchen, die felsenfest von Ihrer Lösung überzeugt sind. Hinterfragen Sie kritisch und entwickeln Sie kein optimistisches oder pessimistisches Bild der Zukunft, sondern eine realistische Betrachtungsweise.

 

Es braucht eine neue Denkweise

Man spricht gerne vom Futures Mindset, aber nennen wir es doch einfach Zukunftsoffenheit. Nehmen Sie eine Haltung ein, die Ihnen und Ihrem Wachstum nicht im Weg steht. Dabei gibt es keine festen Regeln, wie Sie zu denken haben, um erfolgreich zu sein. (Auch, wenn viele Akademieprogramme versuchen werden Ihnen etwas Anderes zu erzählen)

Jeder Unternehmer ist einzigartig und so muss es auch Ihr Management der Zukunftsherausforderungen sein. Ich suche mit meinen Kunden gerne das maßgeschneiderte Innovations-Profil und mache es mit meinen eigenen Firmen ähnlich. Von mir weiß ich, dass ich erst alle Informationen benötige und das aus verschiedenen Quellen, bevor ich einen Wandel als langfristig betrachte. Das hat auch viel mit meinem journalistischen Hintergrund zu tun. Doch vielleicht sind Sie ja jemand, der eher einen Mentor benötigt oder jemanden, der Ihnen die Trends in Ihrem Kontext erklärt und mit Anwendungsbeispielen verdeutlicht. Gehen Sie in sich selbst und fragen Sie sich: „Welche Art von Innovationsmanager möchte ich sein?“

Meine Tipps, um auf eine Antwort zu kommen: Beobachten Sie Ihr Umfeld, stellen Sie Fragen und davon möglichst viele. Haben Sie den Mut sich mit neuen Themen zu beschäftigen, aber vor allem – und das klingt beinahe abgedroschen – haben Sie Spaß an dem, was Sie tun.

Fangen Sie klein an, wenn es um die neue Denkweise geht. Stellen Sie sich Ihr Unternehmen in 10 Jahren vor. Welche neuen Wege sind Sie bis 2030 gegangen? Wie sieht es im Jahr 2040 aus? Denken Sie in die Zukunft und finden Sie dann zurück in die Gegenwart und die aktuellen Möglichkeiten, die Sie und Ihr Unternehmen für die gewünschte Zukunft bereitmachen.

 

Der Weg in die Zukunft ist kein leichter. Es braucht viele Schulungen, es braucht Impulse, Tools und es wird auch einiges an Scheitern bedeuten. Sie müssen neue Kollaborationen und Partnerschaften eingehen und sich einer ungewissen Welt öffnen. Aber wenn ich Ihnen eines mitgeben darf – und das ist meine Vision der Welt von Morgen, von der ich absolut überzeugt bin: es lohnt sich!

Wenn Sie Hilfe auf diesem Weg brauchen oder Fragen haben, melden Sie sich bei mir. Ich stehe Ihnen jederzeit zur Seite, ob als Berater, Impulsgeber oder einfach nur als Gesprächsparter.

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