4 Zukunftsbranchen, in denen sich das Startup gründen lohnt

Wir leben in abwechslungsreichen und interessanten Zeiten. Selten gab es für ein Startup mehr Möglichkeiten, die Zukunft aktiv zu gestalten und neue Wege nicht nur zu beschreiten, sondern sogar elementar zu prägen. Seit der alten Gründerzeit, aus der noch Siemens und Co entstammen, gab es selten so gute Möglichkeiten für Unternehmerinnen und Unternehmer.

Hier ein Blick auf die Branchen, in denen es sich aktuell wahrschein am meisten lohnt als Startup Fuß zu fassen.

 

Quantencomputer

Der Quantencomputer wird die Computertechnik grundlegend verändern. Weniger Latenz, völlig neue Geschwindigkeiten und eine unglaubliche Dynamik werden das Zeitalter der Supercomputer prägen. Mit dieser Entwicklung entstehen jedoch auch viele Vorteile für die Unternehmenswelt. Wenn neue Technologien und Möglichkeiten aufkommen, ist es meist ein großartiger Weg für Startups, um auf sich aufmerksam zu machen und einen gesamten Markt aufzubauen und zu prägen. Im Bereich der Quantencomputer braucht es neue Anwendungsfelder, Möglichkeiten die Computer kleiner zu oder sogar für die breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Gründerinnen und Gründer müssen zwar hier mit der Forschung eng zusammenarbeiten, haben aber auch eine tolle Möglichkeit ihren eigenen Ansatz zu starten.

 

Raumfahrt

Elon Musk, Jeff Bezos oder Sir Richard Branson. Sie alle sind vom All begeistert und sehen darin die Zukunft. Hier in Deutschland entstehen zunehmend weitere Startups rund um die kommerzielle Raumfahrt. In wenigen Jahren, so die Planung, sollen Touristen ihren Weg ins All finden. Auch die Vorbereitung einer Kolonialisierung der Sterne ist für die Gründerinnen und Gründer eine große Chance. Es braucht Marketing, Geschäftsansätze und eine ganze Reihe an Technik für die Crew, die Effizienz der Raketen und die Menschen, die auf dem Planet Erde zurückbleiben. Gründerinnen und Gründer müssen daher, ähnlich wie es Elon Musk mit SpaceX tat, schauen, wo es noch veraltete Techniken und Konzepte gibt, welche eine Innovation benötigen könnten.

 

Quick Commerce

Quick Commerce beschreibt die On-Demand-Lieferungen, wie sie beispielsweise Amazon Fresh, Target oder in Deutschland Gorillas oder Flink anbieten. Kurz nach der Bestellung sollten die Produkte eigentlich schon fast beim Konsumenten sein. Schneller, besser und qualitativ hochwertiger. Startups können die aktuellen Quick Commerce Größen unterstützen und ihnen die Prozesse verbessern. Ob durch Roboter in der Quck Commerce Logistik, wie es die Firma NoYes Technologies tut oder durch Unterstützung im Business Development oder im Marketing. Alles ist möglich in diesem aufsteigenden Markt.

 

Metaverse

Die letzte Branche, die wir uns in diesem Beitrag ansehen wollen ist das Metaverse. Facebook, Microsoft und Google arbeiten an einer neuen, immersiven Realität. Dem sogenannten Metaverse. Hier sollen die Menschen mittels Virtual Reality ein immersives Zuhause finden. Im Metaverse kann man nicht nur Abenteuer erleben, sondern auch arbeiten, Communities aufbauen und agieren. Wer es schafft hier frühzeitig einen Fuß in die Tür zu bekommen, hat die Möglichkeit im wahrsten Sinne eine neue Realität zu erschaffen.

 

Egal ob diese Branchen oder andere. Gründerinnen und Gründer eines Startup können in der aktuellen disruptiven Zeit völlig neue Chancen und Wege gehen, um die Zukunft aktiv zu gestalten. Man muss nur mit offenen Augen nach den Spuren des Wandels suchen und diese aktiv zu nutzen wissen. Es braucht Mut, Kreativität und eine Bereitschaft für Risiko. Doch es braucht natürlich auch sehr viel Weitsicht.

Alexander Pinker
Alexander Pinkerhttps://www.medialist.info
Alexander Pinker ist Innovation-Profiler, Zukunftsstratege und Medienexperte und hilft Unternehmen, die Chancen hinter Technologien wie künstlicher Intelligenz für die nächsten fünf bis zehn Jahre zu verstehen. Er ist Gründer des Beratungsunternehmens „Alexander Pinker – Innovation-Profiling“, der Agentur für Innovationsmarketing "innovate! communication" und der Nachrichtenplattform „Medialist Innovation“. Außerdem ist er Autor dreier Bücher und Dozent an der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt.

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