Es ist unser neuer Alltag – Videotelefonie. Millionen von Menschen auf der ganzen Welt unteralten sich aktuell über Tools wie Zoom, Skype oder Meet. Doch die Interaktion über die Kamera wird langsam ermüdend, der sozialen Interaktion fehlt die Komponente der Interaktion. HTC möchte dies mit ihrer Virtual Reality Meeting-Anwendung ändern.

Die HTC Vive Sync-Plattform ist für Geschäftsbesprechungen in virtueller Realität gedacht und startet nun in der offenen Beta-Phase. Seit letzter Woche können Unternehmen das VR Meeting kostenlos testen und eigene Erfahrungen mit Virtual Reality Konferenzen machen.

 

Welcome to Vive Sync (Quelle: HTC Vive)

 

Teilnehmer können bei Vive Sync zunächst einen Avagar erstellen. Von Frisuren, Gesichtszügen und Körpertypen ist dabei alles dabei. Ziel der Avatare ist es, so HTC, möglichst lebendig zu sein. Daher verfolgen die VR-Geräte jede Bewegung so gut es geht, um Mund und Augenbewegungen optimal wiederzugeben und dem virtuellen Gegenüber ein Gefühl der Vertrautheit zu vermitteln.

Besonders die Augenbewegungen sind in Virtual Reality einzigartig. Möglich macht es das Vive Pro Eye-Headsets, welches die Augenbewegungen des Nutzers dokumentiert und widergibt.

Aktuell unterstützen die Meetings in der virtuellen Realität bis zu 30 Teilnehmer und können auf kollaborativen Tools wie OneDrive integriert werden, um während der Besprechung Zugriff auf PDFs, Videos und sonstige Dokumente zu haben.

 

Innovations-Profil: HTC Vive Sync

HTC Vive Sync bringt Virtual Reality in die Konferenzräume der Firmen und kann die nächste Stufe der virtuellen Meetings darstellen. Das Innovations-Profil der Anwendung sieht dabei wie folgt aus:

Innovations-Profil Vive Sync

Social VR ist nichts Neues. Facebook und Co arbeiten bereits seit längerer Zeit an einer Möglichkeit soziale Interaktion in VR darzustellen. Doch Vive Sync bringt die Anwendung erstmals in die Unternehmen und ermöglicht durch Eytracking und Lippensynchronisation eine sehr menschliche Interaktion. Die Neuartigkeit ist daher im mittleren Umfeld anzusiedeln, während Unsicherheit und Komplexität sehr niedrig anzusiedeln sind. Der Konfliktgehalt ist jedoch hoch, da die Anwendung aktuell nur mit HTC Headsets funktioniert und so eine breite Anwendung allein hardwaretechnisch einschränkt.

Fazit: HTC Vive Sync ist noch sehr am Anfang. Zu den Funktionen, die HTC für die Zukunft des Systems geplant sind, gehören jedoch die Kompatibilität mit anderen Headsets und Bedienelemente für den Gastgeber, wie man sie aus Zoom kennt. Mit diesen Ergänzungen kann die Plattform ein zentraler Baustein der zukünftigen Meetings in Unternehmen werden.

 

Beitragsbild: HTC Vive

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