In einer immer digitaler werdenden Gesellschaft sind Umstellungen notwendig. Sowohl in den Unternehmen, als auch bei Politik und Bildung. Das Silicon Valley erscheint dabei häufig wie die „Wiege der Innovation“. Mit Blick auf die Anzahl erfolgreicher Gründungen auch kein Wunder. Doch was kann Deutschland vom Valley lernen?

 

Der Springer-Journalist Christoph Keese gibt in seinem Buch „Silicon Germany“* einen gnadenlosen Einblick in die Versäumnisse unseres Landes. Keese war Teil der Riege aus Springer-Führungskräften, die 2013 in eine WG in Palo Alto zogen, um das Valley und seine Innovationskraft zu verstehen. Zurück in Deutschland zieht Keese seine Schlussfolgerungen.

Während Silicon Valley Vorreiter und Vorantreiber ist und in vielen Bereichen, auch jenseits der Technologie neue Maßstäbe setzt, hinkt Deutschland, das ehemalige Land der „Dichter und Denker“ heute hinterher.

Dabei spricht Keese nicht nur mit Vertretern der großen Konzerne und der innovativen Startups in Deutschland, sondern zieht auch seine Schlussfolgerungen durch eigene Erfahrungen mit der deutschen Innovationskultur.

 

„Während in den USA vollautomatische Google-Autos unfallfrei Millionen von Kilometern über Landstraßen und durch dichten Straßenverkehr rollen, rutsche ich tagelang auf Knien durch den Garten und verlege Begrenzungsdrähte für meinen vollautomatischen Rasenmäher von Bosch…“ – Auszug aus „Silicon Germany“

 

Mit viel Humor, erstklassischer Recherche und spannenden Einblicken in das Valley nimmt Christoph Keese den Leser auf eine Reise in die Zukunft Deutschlands mit. Seine Handlungsempfehlungen und Tipps sind deutlich und dabei stets fachlich untermauert.

 

Christoph Keese mit seinem Buch „Silicon Germany“ (Quelle: Porsche Consulting)

 

Als Innovation-Profiler, Futurist und Startup Business Enabler kenne ich viele der im Buch angesprochenen Probleme aus den Gesprächen mit Startups, Mittelständlern und Konzernen. Keese bietet mit seinem Werk zwar keine Anleitung zur Digitalisierung, doch er schafft es den Leser wachzurütteln und ihm begreiflich zu machen, dass sich etwas ändern muss.

 

Das Buch gibt es hier zu kaufen*

 

 

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Beitragsbild: Random House

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