Mobile Kommunikation

Mobile Kommunikation – eine Revolution der Geschäftsmodelle

Mobile Kommunikation ist längst ein integraler Bestandteil unserer Gesellschaft geworden. Sie habt eine so hohe Bedeutung, dass sie moralische Regeln wie den Respekt von Ruhezonen in der Öffentlichkeit bereits verändert haben und weiter verändern werden. Manche Experten gehen gar soweit davon zu sprechen, dass Mobiltelefone mit ihrer Bedeutung für die haptische, akustische und visuelle Sinnesansprache, ihrer Eigenschaft als ständiger Begleiter und ihrer Personalisierbarkeit in Bezug auf äußere, Oberflächen- und Inhaltsgestaltung Teil unserer Persönlichkeiten geworden sind.

 

Als Unternehmen sollte man sich also die Frage stellen, ob mobil kommuniziert werden sollte, sondern in Welcher Form und welche Geschäftsmodelle und Kommunikationsmaßnahmen den Wandel im eigenen Unternehmen und in der Gesellschaft weiter vorantreiben und unterstützen. Auch technologische Entwicklungen bestärken diesen Trend zunehmend. Während vor einigen Jahren die Mobiltelefone noch nicht in der Lage waren einige Einsatzgebiete der heutigen mobilen Geschäfts- und Kommunikationsmodelle zu realisieren, sorgt die Konvergenz der Medien für neue, bislang ungeahnte Möglichkeiten. So kommt es zu einer immer stärkeren Verschmelzung der digitalen Welt mit dem realen Leben. Alles Dank mobiler, innovativer Technologien wie Augmented Reality, Indoor-Navigation und Virtual Reality.

 

Mobile Kommunikation und ihre Chancen

Diese Immersion stellt große Chancen für Unternehmen wie auch Nutzer dar. Unternehmen setzen in der Zielgruppenansprache vermehrt auf den Omnichannel-Ansatz. Dabei werden die klassischen Kanäle wie Radio, Print oder Fernsehen durch mobile Inhalte ergänzt bzw. erweitert. Auch für die Werbebranche stellt diese Entwicklung eine große Chance dar, da sie Nutzer nun überall erreichen können. Location bezogene Ansprache bietet dabei für alle Geschäftsbereiche völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten. Mobile Recruiting ist dabei nur ein Schlagwort, welches in diesem Kontext zu erwähnen wären. Der Nutzer gewinnt durch die Annehmlichkeiten der mobilen Welt Möglichkeiten, die sein Leben vereinfachen und grundlegend verändern werden. Mittels Mobile Ticketing kann er ohne große Vorlaufzeit Reisen antreten oder Veranstaltungen besuchen, Location Based Services zeigen ihm die nächsten Geschäfte und Orte, die ihn interessieren und das Mobile Targeting bringt nur noch die Produkte und Nachrichten auf sein Smartphone oder Tablet, die für ihn relevant sind.

Ein Vorteil mobiler Endgeräte, auf den häufig in der Unternehmenskommunikation gesetzt wird, liegt dabei in der Annahme, dass diese zumeist nur durch einen Besitzer genutzt werden. Darauf aufbauend stimmen Marketer soziodemographische und nutzungsrelevante Informationen auf den mobilen Nutzer ab. Kombiniert mit den Erkenntnissen des Neuromarketing können Maßnahmen nutzer- und kontextspezifischen gestaltet und auf den mobilen Endgeräten ausgegeben werden. Dies belegen auch Studien zur Auswertung emotionaler und kognitiver Aktivierung im Zuge von App Nutzung mit Hilfe von EEG und Eye-Tracking Messungen generiert. Ergebnisse sind beispielsweise, dass mobile Apps und die Visualisierung von Produkten in diesen Apps die Markenwahrnehmung beim mobilen Einkauf signifikant beeinflussen.

 

Trotz aller Möglichkeiten für die Unternehmen in der Nutzeransprache und zur Steigerung der Markenwahrnehmung gibt es bei beinahe allen Entwicklungen des Mobile Business immer die Diskussionen des Datenschutzes und der -speicherung. Bevor ein Unternehmen die Chancen der mobilen Geschäftsfelder für sich anwendet, muss eine gut durchdachte Mobile Strategie entwickelt werden – denn trotz aller Innovationen und Möglichkeiten muss der Datenschutz als oberste Priorität für alle Unternehmen gelten.


Schreibe einen Kommentar

*