Smart Data – der Weg in die Zukunft

Am 23. Februar 2017 fand die 2. Münchner Smart Data Kompetenzrunde im Garchinger Technologie- und Gründerzentrum GATE statt. Experten aus den Bereichen Deeplearning und Smart Data folgten der Einladung der Firma OmegaLambdaTec, um zu diskutieren und über ihre Erfahrungen und Errungenschaften in der Welt der intelligenten Daten zu berichteten.

 

OmegaLambdaTec hat es sich zur Aufgabe gemacht, innovative und maßgeschneiderte Data Science Lösungen zu entwickeln. In Form der Kompetenzrunde wollen Gründer Dr. Rene Fassbender und sein Team der breiten Öffentlichkeit einen Einblick in die Welt der Datenanalyse geben. Besonders kleinen und mittelständischen Unternehmen wird mit Hilfe von Smart Data ein Weg in die digitale Welt ermöglicht.

Die Eröffnung der Veranstaltung machte Dr. Rene Fassbender mit den Grundlagen von Smart Data, Data Science und Co. Es sind, so der studierte Astrophysiker, heute bereits Datenmengen im Gebrauch, dass es die Zahl der Sterne am Himmel bald übersteigt. Bis 2020 werden wir bei 45 Zettabyte angekommen sein, einer Zahl, die unglaublichen 45 Trillionen Gigabyte entspricht. Nur Unternehmen, die sich heute schon mit den Daten und ihren Möglichkeiten beschäftigen, können langfristig am Markt bestehen.

 

Smart Data
Datenentwicklung bis 2020 (Quelle: A.T. Kearney)

 

Im Forschungsinstitut St. Gallen versucht Fassbender daher Unternehmen, aber auch Studenten, für die Relevanz der Datenanalyse zu sensibilisieren.

 

„Wir bieten eine branchenübergreifende und neutrale Know-How Plattform, die einen offenen Erfahrungs- und Wissens-Austausch unter Nicht-Wettbewerbern fördert“ – Dr. Rene Fassbender, OmegaLambdaTech

 

Welche Möglichkeiten es beispielsweise gibt, um Daten optimal zu nutzen, zeigte zeigte Dr. Alexander Fritz, ebenfalls von OmegaLamdaTech, anhand aufschlussreicher Beispiele aus der Welt der Smart Energy auf. Ergänzt wurde dieser Exkurs durch die Firma Motius, die mit Hilfe von Daten und Deep Learning Prozessen spannende Projekte für Kunden realisiert haben. Von der autonomen Navigation im Parkhaus bis zum Erkennen von Betrunkenen am Steuer.

 

Smart Data – das Öl der Neuzeit

Die Beispiele machen eines deutlich; der verbreitete Ausspruch in der Daten-Welt und das Kredo vieler Vorträge der 2. Münchner Kompetenzrunde Smart Data stimmt: „Daten sind das Öl der Neuzeit“. Dies war auch das Thema von zwei Vertretern der statistischen Unternehmensberatung STAT-UP, die ihren Ansatz zu datenbasierten Geschäftsmodellen präsentierten. Mit der Spezialisierung auf Data Mining und dessen Visualisierung, schaffen sie es beispielsweise den Handel am Flughafen Frankfurt zu optimieren, indem sie die Laufwege der Kunden analysieren.

 

„Selbst mit den größten Datensätzen, ausgeklügelten Algorithmen und den funktionsfähigsten Computern bleiben Restzweifel übrig“ – STAT-UP

 

Diese Mahnung blieb trotz aller Euphorie als Fazit zurück. Zweifel bleiben bestehen, doch man muss sie auf Dauer beheben, um wirklicher Innovation Raum zu geben, thematisiert Maximilian Irlbeck vom ZD.B (Zentrum Digitalisierung Bayern), der eine Fokussierung des Freistaats auf Experten im Smart Data fordert. Nur so können erfolgsversprechende Geschäfts- und Preismodelle entstehen, die nicht nur dem Bundesland, sondern auch den dort ansässigen Unternehmen helfen können sich international und digital zu platzieren.

Business Angel Bruno Müller empfahl daher ein Fundament zu schaffen, welches Firmen den Weg in die Zukunft ebnet. In seiner Keynote nahm er die Besucher der Kompetenzrunde mit auf eine Reise in die Trends der Zukunft und verdeutlichte, dass sie beinahe alle datengetrieben sein werden.

 

Förderung für Innovation

Besonderes Interesse bei den Besuchern fand auch der Vortrag von Dr. Ute Berger, der IHK für München und Oberbayern, die verschiedene Fördermöglichkeiten für sich digitalisierende Unternehmen präsentierte.

Am Ende der Veranstaltung war eines klar, der Weg in die Smart Data Zukunft ist unumgänglich, es fehlt nur noch an den passenden Geschäftsmodellen.


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